Tuesday, January 09, 2007

The Persuaders

TOP1: Zusammenfassung der letzten STEP 1 Vorlesung vom 20.11.2006
- Diskussion über Abgrenzung und Bedeutung der ptolemäischen und der kopernikanischen Perspektive auf die Beziehung von Massenmedien und der Wirklichkeit

TOP2: Zusatzinformation zum vorhergehenden Termin
- Zuschauerzahlen; Frage: Wie viele Menschen in den USA haben die letzte Folge folgender Serien gesehen?
- Friends (´04) 52,5 Mio
- Seinfeld (´97) 76,3 Mio
- Cheers (´93) 80,4 Mio
- M.A.S.H. (´83) 106 Mio
- Begründung: extreme Diversifikation über die Zeit; Substitutionszuwachs

TOP3: Datenerhebung/Marktforschung in der Fernsehindustrie
- Zuschauerzahlen und Einschaltqouten werden Senderintern untersucht und temporär konzentriert, also in keinem Vergleich z. B. zu den Printmedien

TOP4: Film (Titel: The Persuaders; Autor: Douglas Rushkoff; Gesendet auf: PBS – Frontline)
- verschiedene Thesen werden im Film angesprochen:
- viele Kampagnen sind zwar toll, extravagant, clever und witzig, erfüllen jedoch nicht den Hauptzweck, den Zuschauer dazu zu bringen ein bestimmtes Produkt unbedingt haben zu wollen und es zu kaufen
- wenn man ein Produkt bzw. eine Marke erfolgreich bewerben will muss man einen ganzen Charakter erschaffen, eine neue Kultur, Lebensgefühle; es geht also viel um das, was das Produkt verkörpert
- Werbung ist zu einem Gebrauchsgegenstand geworden und die Produkte sind absolut austauschbar
- „loyalty beyond reason“ – „Liebe auf den ersten Blick“ ist ein Ziel dem man folgen sollte, wenn man erfolgreich Werbung machen möchte (Loyalität oder Liebe gegenüber einem Produkt oder einer Marke, ohne rationalen Grund)
- Produkte bzw. Werbung vermitteln positive Eigenschaften und Lebensgefühle/aspekte, die nichts direkt mit den Produkteigenschaften zu tun haben, die primären Produkteigenschaften werden so zur Grundvoraussetzung und künstliche sekundäre Produkteigenschaften werden geschaffen
- „seemles integration of products in narratements“ – Product Placement wird immer wichtiger, weil die Einschaltqouten höher sind und die Akzeptanz bzw. Interesse für das Produkt mit der Identifikation mit Charakteren steigt; mache Sendungen werden sogar um manche Produkte herum gestrickt, siehe: Sex and the City mit Absolut Vodka oder die Entstehung von Soap Operas; Auch für Musikindustrie geeignet
- „there are unconscious associations with nearly every produkt“ (Clotaire Repaille) man muss die unausgesprochenen Wünsche der Konsumenten entdecken und darauf eingehen, man muss nach Repaille den Code für Wortimages finden
- dazu ist die „technique of listening“ sehr wichtig; Entscheidungen oder Sympathie werden zu 80% durch Emotionen entschieden und nur zu 20%mit dem Intellekt

Anmerkung:
Die komplette Sendung plus Zusatzmaterial gibt es online:
PBS Frontline: The Persuaders
Autor Douglas Rushkoff findet man hier:
www.rushkoff.com/

Tuesday, November 28, 2006

Sandi does it herself

Nach den ganzen myspace und youtube Hype Bands hat folgendes Konzept einen gewissen Charme, ebenfalls super low cost aber mit mehr do-it-yourself Charakter als das hochladen von Videos.

It was during the cold, short days at the start of 2006 that Sandi Thom had her Eureka! moment. Instead of driving to gigs up and down the country with her band in her clapped-out car, as she had done for years, the singer from Scotland resolved to try a different approach. She bought a webcam, and announced a run of 21 shows to be performed on consecutive nights during February and March in the basement of her flat in Tooting, South London. The audience capacity in the flat itself was limited to just six people. But the half-hour shows were to be broadcast, free of charge, via her website at www.sandithom.com. The first night, 70 people tuned in to watch, the next night it went up to 670. And by the middle of the second week she was performing to a peak audience of 70,000. By then, the suits from every major record label had visited the flat to see the show for themselves.

Aber youtube entkommt frau auch damit nicht ;-)

Thursday, November 16, 2006

2 Kleinigkeiten

Jason Calacanis freut sich auf die nächsten 10 Jahre Online Advertising.
The first 10 years of this industry have been amazing, but the next 20 are going to be insane.

Outside.in ein weiterer Aggregator nach dem Long Tail Prinzip.
Philosophically, this site is all about letting locals share their knowledge in ways that make sense to them.

Consumer Generated Ads

Marc Brownstein fragt auf Ag Age:
But by asking amateurs to do a professional marketers' job, have we gone mad? Or have clients and select agencies lost faith in the creative talent on their payrolls?

Er wäre ein schlechter Marketer hätte er für sich nicht schon eine Antwort gefunden:
If your agency wants to trim its creative payroll, perhaps opting for consumer-generated ideas is the way to go. But if your client needs continuity of messaging, coherence of vision and an agency that spends its time thinking about the brand versus getting mired in thousands of mind-numbingly bad ideas to find a handful worthy of consideration, then a staff of conceptually-trained art directors and writers still makes sense.

Zwei Diskussionsansätze ergeben sich daraus für mich:
1. Haben Agenturen und Professionisten das Alleinrecht auf Kreativität?
2. Sind CGAs wirklich nur ein trimmen der creative payroll oder sind sie nicht Ergebnis der zuvor von Brandingagenturen provozierten "neuen" Nähe zwischen Konsumenten und Produzenten?

About Consumer-Generated Ads: Have We Gone Mad?

Protokoll - 10.11.06

1. Besprechung der letzten STEP 1 VO
2. Gruppenarbeit: „ Welche Marketingformen gelten als Mainstream, welche nicht?“ mit anschließender Zusammentragung der Ergebnisse
3. Schaubilderstellung zum Thema Marketing bezogen auf seine verschiedenen Bereiche



4. Beginn des Films „The Persuaders“ von Douglas Rushkoff.

Wednesday, November 08, 2006

Protokoll - 27.10.06

1. Besprechung des Fortschritts von STEP 1
2. Wie definiert man Massenkommunikation?
3. Fragen zur Prüfung von STEP 1
4. Beispiel zur Veranschaulichung von Chris Andersons Long Tail:
  • Sammeln von Musikinterpreten und Eingabe in Tabelle


5. Besprechung von Chris Andersons Long Tail mit ausgiebiger Diskussion:
  • Anwendung in den einzelnen Bereichen
  • Beispiele
  • Auswirkungen
  • Etc.

Monday, October 30, 2006

Youtube Spot erfolgreicher als Superbowl Ad

Dove, jene Marke die seit längerem "Normalos" in ihren Werbespots auftreten läßt, ging ein Risiko ein und hatte damit Erfolg auf der ganzen Linie:

With not a penny of paid media and in less than a month, "Dove Evolution," a 75-second viral film created by Ogilvy & Mather, Toronto, for the Unilever brand has reaped more than 1.7 million views on YouTube and has gotten significant play on TV talk shows "Ellen" and "The View" as well as on "Entertainment Tonight." It's also brought the biggest-ever traffic spike to CampaignForRealBeauty.com, three times more than Dove's Super Bowl ad and resulting publicity last year, according to Alexa.com.

Tuesday, October 24, 2006

Normale Werbung wahrnehmen?

Wie weit normale Werbung noch wahr genommen wird versucht derstandard in einem Interview zu beantworten.

Tschilp freut sich über den neuen Agent Provocateur Shop und schließt sich der verbreiteten Meinung an, dass die neue Palmers Kampagne eher schlecht ist. Das dass die Crazy Horse Mädels sind wäre mir entgangen, hätte ich es nciht in einem Forum gelesen. Ist dass dann Virales Marketing???

Und die Videos gibts natürlich auf Youtube.
(BTW: Diese embedding Funktion ist wohl einer der Gründe für den Erfolg von Youtube. Teilen ohne direkten Gegenwert, eine Lektion die viele Marketers mühsam lernen mussten und noch lernen müssen, aber die Grundlage viraler Verbreitung darstellt.)
Kylie


Kate

Tuesday, October 17, 2006

Hinweis aufs Blog (Marketing)

Noch einmal zur Erinnerung - und damit auch Yann up2date ist ;-) - die Aufgabe bis zum nächsten Termin:
Recherchieren des Artikels von Chris Anderson: The Long Tail
(Als kleiner Tip, er ist im Wired Magazin erschienen.)
Den Text lesen und auf ca. 3000-3500 Zeichen eine Zusammenfassung der für euch wichtigsten Punkte schreiben.
Format: A4, Arial 10,11 oder 12 Punkt, 1,5 Zeilenabstand

Ausserdem bin ich euch noch das Blog schuldig. Hier sollen v.a. die Protokolle stehen und was uns sonst noch so alles fürs Tutorium wichtig erscheint. Also Links, Ideen, Meinungen, Hinweise etc...
Blogspot UserInnen bekommen schreibrechte, alle anderen können mir ein Mail schreiben und ich stell es online.
http://pkwstep.blogspot.com/
Diese Mail gibts auch dort zum nachlesen.

Privat schreibe ich ab und zu hier; auch immer wieder zu Marketingthemen:
http://steinberger.blogspot.com/