The Persuaders
TOP1: Zusammenfassung der letzten STEP 1 Vorlesung vom 20.11.2006
- Diskussion über Abgrenzung und Bedeutung der ptolemäischen und der kopernikanischen Perspektive auf die Beziehung von Massenmedien und der Wirklichkeit
TOP2: Zusatzinformation zum vorhergehenden Termin
- Zuschauerzahlen; Frage: Wie viele Menschen in den USA haben die letzte Folge folgender Serien gesehen?
- Friends (´04) 52,5 Mio
- Seinfeld (´97) 76,3 Mio
- Cheers (´93) 80,4 Mio
- M.A.S.H. (´83) 106 Mio
- Begründung: extreme Diversifikation über die Zeit; Substitutionszuwachs
TOP3: Datenerhebung/Marktforschung in der Fernsehindustrie
- Zuschauerzahlen und Einschaltqouten werden Senderintern untersucht und temporär konzentriert, also in keinem Vergleich z. B. zu den Printmedien
TOP4: Film (Titel: The Persuaders; Autor: Douglas Rushkoff; Gesendet auf: PBS – Frontline)
- verschiedene Thesen werden im Film angesprochen:
- viele Kampagnen sind zwar toll, extravagant, clever und witzig, erfüllen jedoch nicht den Hauptzweck, den Zuschauer dazu zu bringen ein bestimmtes Produkt unbedingt haben zu wollen und es zu kaufen
- wenn man ein Produkt bzw. eine Marke erfolgreich bewerben will muss man einen ganzen Charakter erschaffen, eine neue Kultur, Lebensgefühle; es geht also viel um das, was das Produkt verkörpert
- Werbung ist zu einem Gebrauchsgegenstand geworden und die Produkte sind absolut austauschbar
- „loyalty beyond reason“ – „Liebe auf den ersten Blick“ ist ein Ziel dem man folgen sollte, wenn man erfolgreich Werbung machen möchte (Loyalität oder Liebe gegenüber einem Produkt oder einer Marke, ohne rationalen Grund)
- Produkte bzw. Werbung vermitteln positive Eigenschaften und Lebensgefühle/aspekte, die nichts direkt mit den Produkteigenschaften zu tun haben, die primären Produkteigenschaften werden so zur Grundvoraussetzung und künstliche sekundäre Produkteigenschaften werden geschaffen
- „seemles integration of products in narratements“ – Product Placement wird immer wichtiger, weil die Einschaltqouten höher sind und die Akzeptanz bzw. Interesse für das Produkt mit der Identifikation mit Charakteren steigt; mache Sendungen werden sogar um manche Produkte herum gestrickt, siehe: Sex and the City mit Absolut Vodka oder die Entstehung von Soap Operas; Auch für Musikindustrie geeignet
- „there are unconscious associations with nearly every produkt“ (Clotaire Repaille) man muss die unausgesprochenen Wünsche der Konsumenten entdecken und darauf eingehen, man muss nach Repaille den Code für Wortimages finden
- dazu ist die „technique of listening“ sehr wichtig; Entscheidungen oder Sympathie werden zu 80% durch Emotionen entschieden und nur zu 20%mit dem Intellekt
Anmerkung:
Die komplette Sendung plus Zusatzmaterial gibt es online:
PBS Frontline: The Persuaders
Autor Douglas Rushkoff findet man hier:
www.rushkoff.com/
- Diskussion über Abgrenzung und Bedeutung der ptolemäischen und der kopernikanischen Perspektive auf die Beziehung von Massenmedien und der Wirklichkeit
TOP2: Zusatzinformation zum vorhergehenden Termin
- Zuschauerzahlen; Frage: Wie viele Menschen in den USA haben die letzte Folge folgender Serien gesehen?
- Friends (´04) 52,5 Mio
- Seinfeld (´97) 76,3 Mio
- Cheers (´93) 80,4 Mio
- M.A.S.H. (´83) 106 Mio
- Begründung: extreme Diversifikation über die Zeit; Substitutionszuwachs
TOP3: Datenerhebung/Marktforschung in der Fernsehindustrie
- Zuschauerzahlen und Einschaltqouten werden Senderintern untersucht und temporär konzentriert, also in keinem Vergleich z. B. zu den Printmedien
TOP4: Film (Titel: The Persuaders; Autor: Douglas Rushkoff; Gesendet auf: PBS – Frontline)
- verschiedene Thesen werden im Film angesprochen:
- viele Kampagnen sind zwar toll, extravagant, clever und witzig, erfüllen jedoch nicht den Hauptzweck, den Zuschauer dazu zu bringen ein bestimmtes Produkt unbedingt haben zu wollen und es zu kaufen
- wenn man ein Produkt bzw. eine Marke erfolgreich bewerben will muss man einen ganzen Charakter erschaffen, eine neue Kultur, Lebensgefühle; es geht also viel um das, was das Produkt verkörpert
- Werbung ist zu einem Gebrauchsgegenstand geworden und die Produkte sind absolut austauschbar
- „loyalty beyond reason“ – „Liebe auf den ersten Blick“ ist ein Ziel dem man folgen sollte, wenn man erfolgreich Werbung machen möchte (Loyalität oder Liebe gegenüber einem Produkt oder einer Marke, ohne rationalen Grund)
- Produkte bzw. Werbung vermitteln positive Eigenschaften und Lebensgefühle/aspekte, die nichts direkt mit den Produkteigenschaften zu tun haben, die primären Produkteigenschaften werden so zur Grundvoraussetzung und künstliche sekundäre Produkteigenschaften werden geschaffen
- „seemles integration of products in narratements“ – Product Placement wird immer wichtiger, weil die Einschaltqouten höher sind und die Akzeptanz bzw. Interesse für das Produkt mit der Identifikation mit Charakteren steigt; mache Sendungen werden sogar um manche Produkte herum gestrickt, siehe: Sex and the City mit Absolut Vodka oder die Entstehung von Soap Operas; Auch für Musikindustrie geeignet
- „there are unconscious associations with nearly every produkt“ (Clotaire Repaille) man muss die unausgesprochenen Wünsche der Konsumenten entdecken und darauf eingehen, man muss nach Repaille den Code für Wortimages finden
- dazu ist die „technique of listening“ sehr wichtig; Entscheidungen oder Sympathie werden zu 80% durch Emotionen entschieden und nur zu 20%mit dem Intellekt
Anmerkung:
Die komplette Sendung plus Zusatzmaterial gibt es online:
PBS Frontline: The Persuaders
Autor Douglas Rushkoff findet man hier:
www.rushkoff.com/
